Chancenpatenschaften Elif 18.06.2026

Chancenpatenschaften 2026 | Wenn aus fremden Welten Freundschaften werden

Am 15.06. war es endlich so weit: Das erste große Kennenlerntreffen unseres neuen Projekts Chancenpatenschaften fand statt und was sollen wir sagen? Der Funke ist sofort übergesprungen! Unser erstes gemeinsames Gruppenfoto spricht eigentlich schon Bände: Jede Menge Vorfreude, offene Gesichter und eine verdammt gute Energie im Raum.

Das Prinzip hinter den Chancenpatenschaften ist so simpel wie kraftvoll: Es ist kein klassisches Nachhilfe- oder Mentoring-Programm, bei dem von oben herab agiert wird. Hier begegnen sich Menschen absolut auf Augenhöhe. Es geht darum, Vorurteile abzubauen, die eigene Komfortzone zu verlassen und voneinander zu lernen.

Mut, der verbindet

Dass dieses erste Treffen so ein voller Erfolg war, verdanken wir vor allem acht mutigen jungen Frauen. Sie alle sind das Herzstück dieses Projekts. Sich auf ein solches Abenteuer einzulassen, erfordert einiges an Mut: Man kennt sich vorher nicht, kommt aus völlig unterschiedlichen Lebenswelten und wirft trotzdem alle Bedenken über Bord, um gemeinsam etwas Neues zu starten.

Besonders stark ist die kulturelle und biografische Vielfalt, die bei diesem Kick-off zusammengekommen ist. Ob familiäre Wurzeln in der Ukraine, den Philippinen, Indien, anderen Teilen Asiens oder Deutschland - genau diese Mischung macht das Projekt jetzt schon zu einer enormen Bereicherung für uns alle. Hier bricht ein diverses Kollektiv ganz bewusst homogene Milieus auf und zeigt, wie gelebte Solidarität und Pluralität im Alltag funktionieren.

Starke Partner an unserer Seite

Ein solches Projekt lässt sich nur im Team realisieren. Ein riesiges Dankeschön geht an unsere Kooperationspartner, die dieses Tandem-Projekt erst möglich machen:

  • Die Sigmund Freud Privatuniversität Berlin, von der die engagierten Studentinnen stammen.
  • Das Victor-Klemperer-Kolleg in Marzahn, das die Brücke zu den großartigen Kollegiatinnen geschlagen hat.
  • Unsere Sozialarbeiterin und Systemikerin Laura Peuker-Bark, die den jungen Frauen während des gesamten Prozesses fachlich beiseite steht.

Ermöglicht und finanziert wird das Ganze durch das Programm „Menschen stärken Menschen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend via Stiftung Bildung. Sie stellen jedem unserer Tandems ein Budget von 210 € zur Verfügung, damit die Paare in den kommenden Wochen Berlin unsicher machen, indem sie zum Beispiel gemeinsam Cafés auschecken oder Kultur erleben.

Wir als Verein sind unendlich gespannt auf die ersten Erfahrungsberichte und Ergebnisse der Tandems. Der Grundstein für echte Freundschaften ist gelegt.

„Friendship is born at the moment when one person says to another: ‘What! You too? I thought I was the only one.“ - C.S. Lewis, The Four Loves
(„Freundschaft entsteht in dem Moment, in dem ein Mensch zu einem anderen sagt: „Was? Du auch? Ich dachte, ich wäre der Einzige.“)

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